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LEGS DIAMOND

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Manchmal als Amerikas Antwort auf Deep Purple betrachtet (aber in Wirklichkeit sowieso die bessere von beiden Bands), wurden Legs Diamonds schön strukturierte Songs von vielen Sammlern des amerikanischen Hardrocks bewundert, inklusive meiner selbst.

Auch wenn die Geburt der Legs bis ins Jahr 1972 zurückverfolgt werden kann, als Bassist Michael 'Diamond' Gargano und Schlagzeuger Jeff Poole zum ersten Mal eine Band zusammenstellten, begannen die Legs sich erst 1974 erst richtig zu entfalten. Die erste Performance der Band auf einem Album mit dem klassischen und unvergleichlichen Song "Rat Race" ergab sich 1976, als die in L.A. ansässige Radiostation K-West dieses Stück auf einem ihrer Promo-Sampler veröffentlichte. Diese Zusammenarbeit brachte der Band einen Plattenvertrag mit Mercury Records, der das Line-Up mit Poole, Diamond, dem außergewöhnlichen Sänger Rick Sandford, Gitarrist Roger Romeo und Keyboard-Meister Mike Prince als wunderbare Kombination festigte.

Schnell begann die Band zusammen mit Produzent Derek Lawrence (Deep Purple/ Angel) mit der Arbeit an ihrem selbstbetitelten Debüt-Album, das durchweg vom Opener "It's Not The Music" bis hin zum Rausschmeißer "Can't Find Love" (mit den unvergesslichen Songs "Satin Peacock" und dem zuvor erwähnten "Rat Race" dazwischen) auch heute noch von den Fans als einer der wahren Klassiker angesehen wird.

Legs Diamond tourten in den USA mit REO Speedwagon, Montrose, Styx, Ted Nugent, Rex und Angel, bei denen sie sich vor allem in Texas eine große Anhängerschaft erspielen konnten und begaben sich voller Zuversicht wieder ins Studio, um Album Nr. 2 in Angriff zu nehmen. "A Diamond Is A Hard Rock" wurde von Eddie Leonetti (Angel) produziert und baute Legs' Ruf mit einer wiederum fantastischen Auswahl an Songs (inkl. "Jailhait", "I Think I Got It" und der legendären Ballade "Woman") weiter aus, das drei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung im Jahr 1977 auch heute noch zu begeistern weiß.

Wie dem auch sei, die Probleme zwischen dem damaligen Management der Band und der Plattenfirma während der Promotion zum Album war ein Grund für die Trennung mit Mercury. Legs Diamonds drittes Album erschien im Jahr 1979 bei dem Underground Label Cream und bot eine bizarre Mischung aus klassischen Legs Originalen (wie "Underworld King") und einige Covers, auch wenn ich der Meinung bin, dass die hier dargebotene Interpretation des Songs "You've Lost That lovin' Feeling" von The Righteous Brothers die ultimative Fassung dieses Stückes ist!

Mit dem Überschwappen der New Wave in die USA und einem fehlenden Plattenvertrag, sank die Moral in der Band drastisch auf den Tiefpunkt und endete in der Auflösung von Legs Diamond. Der Geist lebte jedoch weiter, und die ultimative Re-Union im Jahr 1984 (mit Mike Christie anstelle von Michael Diamond und Jim May, der Roger Romeo verdrängte) resultierte in dem sehr gut aufgenommenen Comeback-Album "Out On Bail", das in den USA über Target und in Europa über Music For Nations erschien.

Das war eine Platte, die in einer bizarren Art auf Synthesizer Drums basierte, aber das aufgestockte Re-Issue, das Ihr nun in den Händen haltet, wurde damals mit wohlwollender Kritiken ausgestattet und beinhaltete den bedrohlichen Titel-Track, das vortreffliche "Walk Away" und "Nobody's Fault", um nur drei Highlights zu nennen. Eine spannende zweite Phase der Band hatte begonnen und fand bis heute seine Fortsetzung.

A Diamond IS A hard rock!

Line-Up:

Line-Up Out On Bail:
Vocals: John Levesque
Guitars: Jim May
Drums: Jeff Poole
Keys: Michael Prince
Bass: Mike Christie

Line Up Diamonds Are Forever:
Vocals: John Levesque
Keys & Rh. Guit.: Michael Prince
Bass: Adam Kury
Guitars: Roger Romeo
Drums: Jeff Poole

 

Releases:

Favorites Vol. 1 (2005)

Out On Bail +3 (2005)

Legs-Diamond-Out-On_C250

Diamonds Are Forever (2006)

LEGS-DIAMOND-Diamonds_C250

 

Official website:

http://www.legsdiamond.com

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